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Fehlersimulation von kleinen Gatterverzögerungsfehlern unter der Annahme von Parametervariationen
Beim Gatterverzögerungsfehlermodell wird davon ausgegangen, dass aufgrund eines
Produktionsfehlers Transitionen durch einen bestimmten Gattereingang bzw.
Gatterausgang um eine gewisse Zeit verzögert werden. Dieses Verhalten kann zu
einem Fehlverhalten des Gesamtsystems führen, wenn durch so einen Fehler die
Verzögerungen eines Pfades durch die Schaltung größer als der maximal erlaubte
Wert wird.
Somit hängt unter Einfachfehlerannahme die kritische Größe eines
Gatterverzögerungsfehlers, ab der es zum Fehlverhalten des Gesamtsystems kommen
kann, unmittelbar mit der Verzögerungszeit der funktionalen Pfade durch die
Fehlerstelle und der Zykluszeit zusammen.
Ebenso kann ein Test auf Gatterverzögerungsfehler selbst bei festen
Verzögerungszeiten für die einzelnen Gatter nur feststellen, ob die Verzögerung eines
potenziellen Fehlers größer oder kleiner als ein bestimmter Wert ist.
Beim Gatterverzögerungsfehlermodell wird davon ausgegangen, dass aufgrund eines
Produktionsfehlers Transitionen durch einen bestimmten Gattereingang bzw.
Gatterausgang um eine gewisse Zeit verzögert werden. Dieses Verhalten kann zu
einem Fehlverhalten des Gesamtsystems führen, wenn durch so einen Fehler die
Verzögerungen eines Pfades durch die Schaltung größer als der maximal erlaubte
Wert wird.
Somit hängt unter Einfachfehlerannahme die kritische Größe eines
Gatterverzögerungsfehlers, ab der es zum Fehlverhalten des Gesamtsystems kommen
kann, unmittelbar mit der Verzögerungszeit der funktionalen Pfade durch die
Fehlerstelle und der Zykluszeit zusammen.
Ebenso kann ein Test auf Gatterverzögerungsfehler selbst bei festen
Verzögerungszeiten für die einzelnen Gatter nur feststellen, ob die Verzögerung eines
potenziellen Fehlers größer oder kleiner als ein bestimmter Wert ist.
Um die statistische Verteilung der durch eine gegebene Menge von Testmustern
erkannten Größen von Gatterverzögerungsfehlern zu ermitteln, soll in dieser
Diplomarbeit der Fehlersimulator von Signs entsprechend erweitert werden.
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Dazu ist es in einem ersten Schritt nötig den Fehlersimulator um die
Gutsimulation einer geeigneten Logik zu erweitern. Mit den Ergebnissen dieser
Gutsimulation ist es möglich eine prinzipielle Aussage zu treffen, an welchen
Stellen Gatterverzögerungsfehler mit dem gegebenen Testmusterpaar
beobachtbar sind.
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Um diese Wahrscheinlichkeitsverteilungen zu bestimmen, muss in einem
zweiten Arbeitsschritt der Fehlersimulator um die Modellierung der
Verzögerungen der einzelnen Gatter erweitert werden.
Anschließend soll mit einem an SSTA (statistical static timing analysis)
angelehnten Verfahren für jede der im ersten Schritt bestimmten erkennbaren
Fehlerstellen die Verteilungsfunktion der maximalen Verzögerungszeit der
Pfade mit Signalwechsel ermittelt werden.
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Mit den so ermittelten statistischen Verzögerungszeiten soll im dritten
Abschnitt der Arbeit die Wahrscheinlichkeitsverteilung der durch jedes
Testmusterpaar erkennbaren Größen eines Gatterverzögerungsfehlers
berechnet werden.
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Optional kann untersucht werden, welche Aussagen durch mehrere
Testmusterpaare, die einen Gatterverzögerungsfehler testen, getroffen werden
können und eine Metrik zur Bewertung einer Menge von Testmustern definiert
werden.
Dabei wird für die Modellierung der Verzögerungen der einzelnen Gatter vereinfacht
angenommen, dass diese nur vom Typ des Gatters abhängen. Nichtsdestotrotz soll
das Modell so realisiert werden, dass die Parameter der Verzögerungen durch spätere
Erweiterungen für jedes einzelne Gatter z.B. aus einer Datei eingelesen werden
könnten. Nach Möglichkeit sollen die verwendeten Parameter der Verzögerungen
anhand existierender frei verfügbarer Bibliotheken gewählt werden.
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