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Effiziente Quasi-Monte-Carlo Simulation von digitalen CMOS Schaltungen zur Bewertungen von Verzögerungstests

Prozessvariationen in modernen digitalen CMOS Schaltungen sorgen für eine breite Streuung der Verzögerungszeiten aller Gatter und Verbindungsleitungen. Beim Test dieser Schaltungen ist es somit sehr schwierig zu unterscheiden, ob eine Schaltung einen Defekt aufweist oder nur besonders langsam ist und noch zu einem niedrigeren Preis verkauft werden könnte.

Zur Auswahl geeigneter Schaltungseingaben für den Test muss dazu das erwartete Verhalten der zu testenden Schaltungen anhand eines Schaltungsmodells im voraus untersucht und bewertet werden. Dazu werden in der Praxis häufig Methoden verwendet, die auf crude Monte-Carlo Simulationen des Schaltungsmodells beruhen, welche jedoch nur sehr langsam konvergieren und daher sehr rechenaufwändig sind.

Um das Konvergenzverhalten und daher die Effizienz der Berechnung zu verbessern soll in dieser Arbeit der Einsatz von Quasi-Monte Carlo Methoden untersucht werden. Die Ergebnisse sollen anschließend mit denen einer crude Monte-Carlo Simulation verglichen werden.

Voraussetzungen (Vorlesungen):
- Numerische und stochastische Grundlagen
- Digitaltechnische Komponenten
- Rechnerorganisation 1 and 2

Voraussetzungen (Programmiersprachen)
- C/C++
- Java